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Mischwasserkonzept liefert Erfurtern weicheres Trinkwasser

01/08/2007

Mit der Umsetzung eines neuen Trinkwasserkonzeptes für die Stadt Erfurt hat die ThüWa Thüringen Wasser GmbH die Versorgung der Bevölkerung mit weicherem Trinkwasser sichergestellt. Durch die kontrollierte Mischung des eigenen harten Grundwassers mit weichem Fernwasser konnte der Härtegrad des Wasser

Anwendung: Leichtindustrie

Die ThüWa ThüringenWasser GmbH beliefert in ihrem ca. 690 km² großen Versorgungsgebiet ca. 220.000 Einwohner mit Trinkwasser. Die historisch gewachsene Wasserversorgung unterteilte sich bis zur Umstellung auf das neue Mischwasserkonzept in Grundwasser- und Fernwasser versorgte Gebiete. Rund 70 % des Versorgungsgebietes wurden mit dem mineralstoffreichen, harten Grundwasser aus eigenen Tiefbrunnenanlagen beliefert, das qualitativ sehr hochwertig ist, aber an Haushaltsgeräten und Leitungen zu Kalkablagerungen führt. Mit dem Mischwasserkonzept wollte die ThüWa in Zusammenarbeit mit den Planern (Ing. Büro Poch + Zänker, Erfurt) ein weicheres Wasser für alle Kunden bereitstellen.

Das Fernwasser aus der Thüringer Talsperre hat den Härtebereich 1, das eigene gewonnene Grundwasser den Härtebereich 4. Beide Wässer werden jetzt in 3 Mischstationen gemischt. (30% eigenes Wasser und 70% Fernwasser). Es entsteht ein weicheres Wasser des Härtebereiches II bis III (13 – 15 °dH). Gemischt wird in Hochbehältern. Damit in diesem Prozess kein aggressives Mischwasser entsteht, das für die Rohre schädlich wäre, wird während des Mischens Sauerstoff zugegeben. Dadurch kann das am Kalk des harten Grundwassers haftende Kohlendioxid „ausgasen“.

Dabei setzt die ThüWa ThüringenWasser GmbH 28 Hochbehälter und 21 Pumpwerke mit 8 Druckerhöhungsanlagen von Lowara ein. Zwei der Druckerhöhungsanlagen stehen in Gefahrenschutzzentren (GSZ). Allein vom Pumpwerk Möbisburg aus werden stündlich 500 m³ Grundwasser zum Pumpwerk im Gefahrenschutzzentrum Erfurt Marbach gepumpt. Dabei kommen zwei Lowara Pumpenanlagen GT 42 HV SV MPB 100.1/6 zum Einsatz. Von dort werden bei Bedarf wiederum 500 m³/h in den Hochbehälter Erfurt-Marbach weiter gepumpt. In diesem Hochbehälter wird Grundwasser und Fernwasser gemischt und über Versorgungsleitungen dem Trinkwassernetz der Stadt Erfurt zugeführt.

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Über Xylem
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Der Name Xylem stammt aus dem Altgriechischen und steht für das Gewebe, das Wasser in Pflanzen transportiert; dadurch wird die technische Effizienz unseres wasserorientierten Unternehmens hervorgehoben, indem es mit der bestmöglichen Art des Wassertransports verbunden wird, nämlich mit der, die in der Natur vorkommt. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.xyleminc.com.